
aus:www.rebezell.com |
Bislang wurden von Begasungsfirmen meist Hohlfasermodule verwendet (Elert 1997, Fröba 1998, Wald 1998, siehe auch Mobigas, Veloxy). Hierbei wird technische Druckluft durch ein Bündel von Hohlfasern aus einem speziellen Kunststoff bzw. aus Keramik gepumpt, die gegenüber Sauerstoff und Stickstoff eine sehr unterschiedliche Durchlässigkeit besitzen. Die Luft wird somit zerlegt in einen stickstoffreichen und einen sauerstoffreichen Luftstrom. |
aus: Veloxy |
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Im Vergleich zu Hohlfasermodulen erzielen VPSA-Anlagen weit höhere Luftströme bei geringerem Energieverbrauch. Der Stickstoff enthält hierbei (je nach eingestellter Durchflussmenge) lediglich noch ca. 0,02% Sauerstoff. Es ist daher besonders geeignet für große Stickstoff-Begasungen zum Abtöten aller Stadien von Schadinsekten. Aufgrund des geringen Sauerstoffgehaltes von unter 0,08% im Folienzelt verkürzt sich die notwendige Behandlungsdauer erheblich. Die Geräte sind in praktisch jeder Größe lieferbar, die Folienzelte (s.u.) können in der Größe von bis zu 100 x 15 m bereitgestellt werden. Der holländische Hersteller bietet diese Geräte für die Begasung von Kunstwerken an, komplett mit ausgefeilter Gasbefeuchtungseinrichtung, online - Überwachung und Alarmmeldung auf Telefon oder Handy. Weitere Informationen zu dieser innovativen Technologie auf Anfrage. Nachteil der VPSA-Anlagen sind die höhere Kosten für Anschaffung und Wartung sowie das hohe Gewicht. Sie sind daher nur zu empfehlen, wenn über lange Zeit ein hoher Bedarf an Stickstoff besteht. |
Der Stickstoff aus Flaschen oder Luftzerlegern ist trocken und muss in aller Regel befeuchtet werden, bevor er ins Zelt geführt wird. Enthält das Folienzelt sehr große Mengen hygroskopischen Materials (z.B. Stapel von Bücherkisten), kann evtl. auf Gasbefeuchtung verzichtet werden. Eine einfache Befeuchtungseinrichtung nach dem Prinzip des geteilten Gasstroms ist bei Maekawa 2003 publiziert: Durch geeignetes Einstellen der beiden Durchflussregler lässt sich der trockene und befeuchtete Gasstrom beliebig mischen, wodurch sich die benötigte rF einstellen lässt. Hier eine von Benno Meier nach dieser Anleitung gebaute Befeuchtungseinrichtung, mit einer 30 l Wasser-Vorratsflasche. Durch die große Wasserflasche muss innerhalb einer Stickstoffbegasung nicht nachgefüllt werden. Außderdem kühlt sich das Wasser aufgrund der Verdunstung weniger ab, wodurch die Luftfeuchtigkeit im Gasstrom konstanter bleibt
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