Datenlogger und elektronische Messysteme

5.1 Klimamessung
5.2 Datenlogger und elektronische Messsysteme
5.3 Bibliographie / Links
 

von Christoph Waller, Stand 5/2015

Einführende Erläuterungen siehe Klima und Klimamessung.
Bitte beachten Sie auch unseren Text "Datenlogger für den Einsatz in Museen"

Datenlogger

Datenlogger führen in bestimmten Zeitabständen Sensormessungen durch und legen die Messergebnisse zusammen mit dem jeweiligen Zeitstemperl im internen Speicher ab. Auf dem Computer lässt sich der Klimaverlauf als Graphik oder Tabelle darstellen. Datenlogger eignen sich zur Überwachung Klimabedingungen Museumsräumen, Vitrinen und Transportkisten. Gilt es nur zu überwachen, ob Grenzwerte nach oben überschritten wurden, lassen sich auch irreversible Temperaturmessstreifen (z.B. Omega) oder irreversible Feuchteindikatorstreifen verwenden.

Die Vielzahl der angebotenen Produkte und Sonderfunktionen ist atemberaubend. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind im folgenden aufgeführt. Daneben gibt es für spezielle Anwendungen noch eine Vielzahl Zusatzfunktionen.

Elektronische Klima-Messsysteme

Messsysteme (z.B. von  Testo, Hanwell, Lufft, Onset, Eltek GenII etc.) erlauben, eine Vielzahl einzelner Sensoren zu einem Gesamt-Klimaerfassungssystem zusammenzufassen, wobei Sensoren für Licht und UV, Rauchdetektoren, Zutrittskontrollen etc. mit einbezogen werden können. Bei Grenzwertüberschreitungen warnt ein Alarmsignal, das auch über Telefon oder Handy an den zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet werden kann. Die Systeme können über Schaltelemente auch Luftbefeuchter oder -entfeuchter regeln, Heizungen auf- oder abdrehen oder Klimaanlagen steuern (Gebäudemanagement). Intelligente Systeme senden nicht nur Ein-Aus-Steuerbefehle, sondern regeln die Geräte entsprechend den Erfordernissen auf stärker oder schwächer und minimieren so die regelbedingte Schwankungsbreite.

Die Verbindung zwischen Sensorstation und Computer erfolgt wiederum entweder über Kabel oder Funk. Die Daten werden entweder manuell oder automatisch zum PC übertragen. Der PC muss hierfür nicht unbedingt ständig online sein, er kann auch durch Software in vorgegebenen Zeitintervallen aktiviert werden.

Die Entwicklung der Datenlogger schreitet rasch voran. Die Logger verbessern sich laufend in puncto Speicherplatz, Batteriestandzeit, Design und Auslesemöglichkeiten.

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